Willkommen im Paradies – Urlaub auf den Malediven

Willkommen im Paradies – Urlaub auf den Malediven… hieß es für uns im Februar diesen Jahres. Hätte ich keine Beweisfotos dafür, dann würde ich vermutlich denken, dass es wirklich nur ein Traum war.

Bild: Meedhupparu Urlaub Malediven Paradies

 

Inmitten des Indischen Ozeans, südwestlich von Sri Lanka, liegt der Inselstaat Malediven. Knapp 1200 Inseln, viele unberührt, etwas über 200 von Einheimischen bewohnt und nicht ganz 100 Inseln davon werden touristisch genutzt.
So auch unsere, nördlich gelegen im Raa Atoll.

 

Die Reisefindung und Buchung

Bis zur Buchung dieser Reise hat es überdurchschnittlich lang gedauert.
Eigentlich wollten wir unseren Urlaub ja bereits im Oktober oder November gemacht haben, aber die Zeit verrennt und ehe man sich versieht ist schon Silvester, ohne dass man sich groß mit Urlaubsdestinationen usw. auseinander setzen kann. Irgendwann muss man aber dann doch mal durchgreifen, ich musste zwar viel Überredungsarbeit an den Tag legen, aber dann endlich wurde ich in ein Reisebüro in Kulmbach begleitet. Freitag Abend im Januar. Angekommen mit ungefähren Vorstellungen wollte das Reisebüro natürlich Reisen an den Mann bringen, natürlich, ist ja auch deren Arbeit.
Unsere Stichworte waren warm, sonnig, Sandstrand, gutes Essen, Ruhe und Erholung. Am Ende blieb Kuba, Dominikanische Republik, Malediven, Mauritius, Sri Lanka und Thailand über. Immer noch zu wenig Einschränkung eigentlich, aber gegen Ende des Gespräches wurde fast direkt gebucht. Dom Rep Mitte Ende Februar. Das traf meine Wünsche ehrlich gesagt nicht so ganz und glücklicherweise konnte ich den Herren an meiner Seite überreden, nicht direkt das erste beste Angebot zu buchen. Zuhause dann noch mal geschaut, wurden wir schnell fündig, dass die Zeit genau in den Spring Break fällt! Und für die Amerikaner wird die Dom Rep laut Google immer beliebter. Ich behaupte mal, dass Spring Break und Ruhe und Erholung sich dann doch irgendwie ausschließen. 😉

Die Ernüchterung
Ich war sooo froh, nicht gebucht zu haben. Also beschlossen wir am gleichen Abend, am Samstagmorgen gleich noch mal ins Reisebüro zu fahren. Voller Vorfreude also ins Bett und auf das Ausschlafen am Samstag verzichtet, waren wir bereit los zu düsen. Ja, was soll ich sagen… Nach dieser eiskalten, frostigen Januarnacht haben wir voller Elan mein Auto freigekratzt um dann einzusteigen und zu hören wie eben dieses den Geist aufgibt. Perfekt!! Aber gut, es gab ja noch den Cityflitzer von meinem Freund. Ist ja kein Diesel, der wird schon laufen, habe ich mir eingeredet. Hatte sich dann aber auch erledigt, beide Autos sind der Kälte der Nacht erlegen. Meine Stimmung war natürlich im Keller, denn auch die Zeit des Aufladens der Autobatterien kollidierte mit den Öffnungszeiten unserer Reisebüros ins Kulmbach.
Aber hey, ich wäre ja nicht ich, wenn ich keine akzeptable Lösung gefunden hätte. Also alle, wirklich alle Telefonnummern der Reisebüros in Kulmbach habe ich ergooglet und dann in einer Stunde abtelefoniert. Warum auch keine Reiseberatung per Telefon?! 🙂 Bis Montag Abend hatten wir dann dann alle Vorschläge vorliegen und habenuns für unser Reisebüro entschieden. Ja, das TUI ReiseCenter am Rathaus in Kulmbach hat wirklich einen tollen Job gemacht.

Glücksgefühle
Am Dienstag nach der Arbeit ging es sofort hin. Es war spät, es war kalt, es war düster – ganz anders als meine Stimmung als wir das Reisebüro verlassen hatten! Wir haben es getan, wir haben gebucht!!
Unseren Traumurlaub auf den Malediven im Adaaran Select Meedhupparu von Mitte Februar bis Anfang März, 15 Tage All Inclusive.
Die Frau hat unsere Wünsche interpretieren können. Wir sind im Budget zwar immer einen Schritt weiter nach oben gegangen, aber wir haben auch bedacht, dass wir in den letzten 4 Jahren keinen großen Urlaub gemacht hatten.
Die Reisekosten geben wir diesmal allerdings nicht preis, nur so viel, wer auf Last Minute Schnäppchen hofft, der hofft vergebens. Im Gegenteil nach hinten wird es nur noch viel teurer. Auch unser Beispiel. 2-3 Wochen vor Abreise konnten wir doch nicht widerstehen und haben die Reise noch mal auf Holidaycheck etc. gesucht. Es war gleich 1.800 € teurer!!
Also mein Tipp, frühzeitig buchen, auch wir hätten einiges sparen können…

Ein bis zwei Wochen vor Reisebeginn durften wir dann endlich unsere Reiseunterlagen abholen, ich konnte es immer noch nicht glauben.
Bis zum letzten Tag unserer großen Reise war ich arbeiten, und dieser letzte Arbeitstag ging natürlich sehr lang, man muss ja auch etwas vorarbeiten so gut es eben geht. Nach 18:00 Uhr war ich dann endlich zuhause und konnte all meinen restlichen Kram packen. (Hier noch mal kurz meine Packliste mit Infos zu Action Cam für Unterwasser, Badeschuhen und Schnorchelset.) Kurz vor Mitternacht war dann alles soweit fertig und wir entspannt und doch angespannt. Dann um 09:00 Uhr am nächsten Tag ging es dann endlich los Richtung Flughafen München. Und ab ging’s mit MEIER’S WELTREISEN.
 

Die Reise

Bild: Urlaub Malediven Qatar Airways Doha

 
Von München nach Qatar nach Malé (Flughafen Malediven) nach Meedhupparu, auf unsere Insel.
Nach doch recht angenehmen Flügen mit Qatar Airways kamen wir auf der Hauptinsel Malé an. Wahnsinn war der Anflug auf die Malediven, der Blick auf den Ozean mit vielen kleinen Inselchen, unbeschreiblich.
Angekommen auf dem Flughafen in Malé war alles absolut super organisiert, wir hatten keine Ahnung, was, wie und wohin, brauchten wir aber gar nicht, denn wir wurden geführt und mussten unseren Kopf nicht anstrengen. 🙂
Je nach Entfernung der Resortinsel zu Malé wird man per Speedboot oder Wasserflugzeug in sein Hotel gebracht.
Im Bus ging es dann zusammen mit ein paar anderen Leuten zum Wasserflugzeug-Flughafen. 🙂 Da das Wetter extrem stürmisch war, haben sich die Flüge verschoben und wir wurden in die hoteleigene Lodge am Flughafen verfrachtet. Ja, nach einem so langen Flug, wenn man einfach nur noch ankommen möchte, ist das wirklich nervig. Aber mit den leckeren Snacks und den vielfältigen Getränken waren die Stunden auch gut zu überstehen bis es endlich in das Wasserflugzeug ging.

Das erste grandiose Erlebnis
Über einen Steg auf dem Meer gelangten wir in das Wasserflugzeug. Ehrlich gesagt, wollte ich gar nicht so recht einsteigen, aussteigen wollte ich dann später allerdings auch nicht mehr. 😉
Ich bin ein echter „Flugschisser“. Wenn man zwei Piloten ohne Schuhe und mit kurzen Hosen sieht, bei denen man sich dann noch fragt, ob diese überhaupt schon über 20 sind, wird das nicht besser…auch beim Anblick des Flugzeuginneren nicht…

Bild: Meedhupparu Malediven Wasserflugzeug TMA

 
Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung und dem Verteilen von Ohrstöpseln ging das Geratter und das Problem mit den feuchten Händen los. 😀 Kaum in der Luft habe ich diesen Piloten bereits mehr vertraut als den Piloten in den normalen Maschinen. Die Piloten der Trans Maldivian Airways haben’s echt drauf, ja auch ohne Schuhe! 🙂
Die Wasserflugzeuge fliegen recht tief und der Ausblick aus dem Fenster des Fliegers mit 14 Sitzplätzen war mehr als atemberaubend. Der Blick auf die unzähligen Inseln, umrandet von weißem Sandstrand mitten im blauen Ozean liegend lässt einen an der Realität zweifeln.
Ja, die Realität war dann aber recht schnell wieder da. Nach ca. 45 Minuten, die einem wie höchstens 15 Minuten vorkamen, steuerte das Wasserflugzeug eine Holzinsel 4 x 6 Meter außerhalb der Lagune, nahe unserer Insel an. Aufgrund des stürmischen Wetters und der hohen Wellen, konnten wir nicht am Inselsteg landen. Das erste Mal Action also im Urlaub. Raus aus dem auf den Wellen schunkelnden Flieger, rauf auf das noch mehr schunkelnde Holzdingens mitten im Ozean! Festgeklammert habe ich mich an dem „Geländer“ auf dem durch Fässer schwimmenden Holzpodest. Endlich kam ein Dhoni (das sind die traditionellen Boote der Malediven) auf das man bei dem Wellengang erst mal kommen muss. Nur gut, dass wir nur das Handgepäck dabei hatten und die Koffer separat gebracht wurden.

Während unseres Urlaubes haben zwei Piloten extra für mich geposed.

Bild: Meedhupparu Malediven Wasserflugzeug TMA2

 

Auf unserer Insel – Meedhupparu

Willkommen im Paradies – Urlaub auf den Malediven – für viele ein Traum, für uns nun ein wahr gewordener. 🙂
Puderzuckerweiße, weiche Sandstrände, umgeben von glasklarem türkis schimmerndem Wasser. Tatsächlich genau so, wie man sich die Malediven vorstellt.
Empfangen wurden wir bereits am Steg vom Resortpersonal, in einer kleinen Gruppe ging es in die Mainbar. Wir bekamen kalte feuchte Baumwolltücher, einen Begrüßungsdrink, ein Sandwich gefolgt von einem leckeren Obstteller, zum Schluss gab es das obligatorische All Inclusive Bändchen. Also so wurde ich bisher noch nie in einem Urlaub empfangen, ein 3* Urlaub!!. Das Adaaran Select Meedhupparu ist ein 3-Sterne Resort, „abgeteilt“ ist das Adaaran Prestige Water Villas 4*. Allerdings sollte man sich diese „Trennung“ nicht wie eine „Zweiklassengesellschaft“ vorstellen. Meiner Meinung nach kann man die Anzahl der Sterne nicht mit hier vergleichen.
Wir bekamen den Schlüssel zu unserem Heim für die kommenden Tage, dem Bungalow Nr. 311, an der Sonnenaufgangsseite, unmittelbar neben der Sunrisebar. 🙂 Wir wollten uns auf den Fußmarsch machen, da kam ein Clubcar, ähnlich einem Golfwagen, angefahren und brachte uns quer über die Insel zu unserem Bungi. Aufgesperrt wurde uns die Tür vom Inselpersonal, uns wurde die Tür aufgesperrt! Und diese ominöse Eingangstür haben wir genau zwei Mal genutzt, beim ersten Betreten und am Tag unserer Abreise. Ansonsten sind wir immer nur über die Terrassentür rein und raus, ein Absperren war überhaupt nicht nötig. Wo gibt’s das denn noch?!
 

Unser neues Zuhause auf Zeit – Meddhupparu, Bungalow 311, Malediven

Bild: Urlaub Malediven Strandvilla 311

 
An der Wand der nächste Begrüßende, ein Gekko. Rechnet man jetzt nicht unbedingt damit, ich jedenfalls nicht, aber für uns war das absolut kein Problem.
Gleich vorweg, der Bungalow war absolut sauber, jeden Tag, kein Sand, kein Staub, kein Haar, kein Dreck, Wasser und Kaffee wurden immer perfekt aufgefüllt. Zwei Mal am Tag wird der Bungalow gereinigt und nach dem Rechten gesehen. Unser Roomboy Mohammed war wirklich ein Traum, so nett, freundlich, zuvorkommend und motiviert. Er war perfekt.

Das Bad
Nach dem Rundgang im Schlafzimmer inspizierten wir das Bad, das halboffene Bad. Riesiger Spiegel über die komplette Wand direkt über ZWEI Waschbecken und pro Person einem Handtuch für die Hände, einem Handtuch für das Gesicht, einem Duschhandtuch und einem Handtuch für die Füße. Pro Person 1 Duschhaube, ein Seifenstück, Bodylotion, Duschgel und Haarshampoo. Eine 180 Grad Drehung weiter, befand sich eine blitzblanke Toilette, neben einer inneren Dusche. Das Highlight war allerdings die andere Hälfte des Bades, eine riesige offene Dusche. In dieser Hälfte stehend mit dem Blick nach oben in den strahlend blauen Himmel, rechts, links und an der Stirnseite Palmen mit einigen fliegenden Beobachtern. Schade, dass so was im regnerischen Deutschland eher weniger möglich ist.

Bild: Maledivenurlaub offenes Bad Dusche

 
Der Außenbereich
Das nächste Mal waren wir geflasht und unser Weg ging über das Schlafzimmer hinaus auf unsere große Terrasse mit zwei Loungesesseln, einem Tisch und einem Regal für Badesachen mit zwei Strandhandtüchern, die jeden Tag gewechselt wurden. Perfekter Ort, um das bisher Gesehene erst mal wirken zu lassen. Aber dafür gab es nicht wirklich Zeit, vor unserer Terrasse, im Sand entdeckten wir zwei Holzliegen mit weißer bequem aussehender dicker Auflage, mit unserer Zimmernummer. Die Auflagen sahen nicht nur bequem aus, sie waren es auch. 😉
Unser Blick schweifte vorbei an den riesigen Palmen, den schön angelegten Beeten über den täglich von mehreren Gärtnern sauber gehaltenen Sand Richtung türkisem Meer. Uns trennten nur wenige Schritte. Da unsere Koffer leider noch nicht da waren und der gute Herr nicht wie ich Badesachen im Handgepäck hatte, ging es in den Reiseklamotten ans Meer.

Bild: Meedhupparu Sandstrand Malediven

 
Am Strand im Wasser laufend erreichten wir nach ca. 100 Metern die Sunrisebar, erst mal Zeit für einen Cocktail. Hatten wir uns redlich verdient. 😉
 

Bild: Meedhupparu sunrisebar Malediven

 
Dann warten auf die Koffer, warten auf die Koffer, warten auf die Koffer. Abendessenszeit, noch immer keine Koffer und somit malediventaugliche Kleidung. Aber gut, wir haben uns dennoch auf den Weg zum Restaurant gemacht, kurzer Schwenk an der Rezeption vorbei und siehe da, da war gerade das Fahrzeug mit unserem „Luggage“. Also wieder zurück zum Bungi. Die Koffermänner wollten partout nicht, dass man ihnen bei den Koffern hilft… Da es dann schon so spät war, beschlossen wir doch erst mal zu essen und haben alles weitere auf danach verschoben.
 

Das Essen

Buffet Morgens, Mittags, Abends. Es war für jeden etwas dabei. Salat und Dressings, Suppen, viele warme Speisen zu Mittag und zu Abend zum Kombinieren, Fisch, Fleisch, Vegetarisch, immer zwei verschiedene frisch vor unseren Augen zubereitete Gerichte und zum Abschluss Desserts, Obst und Eis. An dieser Stelle wieder das Thema 3*, beim Essen sind das auf jeden Fall auch nicht nur 3*. Jeden Tag gibt es ein anderes Thema, von China, über Chefs Night (Spätzle, Kassler etc., das liegt wohl am deutschen Chef) bis hin zur Maledivian Night. Ich bin echt wählerisch was das Essen angeht, aber ich habe immer gegessen, bis mein Kleid spannte. 🙂 Das Frühstück haben wir am ersten Tag direkt verpasst und sind dann zum Mittag, auch das ist perfekt, von der Auswahl her vergleichbar mit dem Abendessen. Am zweiten Morgen haben wir das Frühstück geschafft, aber was soll ich sagen, wir haben danach das Mittagessen jeden Tag zu unserem Frühstück gemacht. Dieses war einfach besser. Zum Frühstück gab es Speck, Eier in allen Variationen, Gebäck, Kuchen, Obst, Müsli usw., aber brauchten wir nicht unbedingt. In dieser Zeit waren wir lieber und im Wasser.

Bei All Inclusive gibt es Vormittags und Nachmittags noch Snacks, aber diese kann man gut unter Ulk verbuchen. Jeweils 2 verschiedene Snacks in der Mainbar, welche immer ziemlich schnell leer gefuttert waren. Die Zeit lässt sich mit Schnorcheln* besser verbringen.
 

Die Unterwasserwelt

Nach den ersten zwei Schritten in den Indischen Ozean ist man bereits umringt von unzähligen kleinen grauen / silbernen Fischen. So klein waren die gar nicht, ab und an wurde ich leicht panisch, wenn ich dachte es wären Haie. 😀
Prinzipiell gibt es sicher Riffe, die bunter und vielfältiger sind. Ich persönlich war vorher noch nie schnorcheln und kann dies somit nicht sehr gut beurteilen. Für mich war es ausreichend und für den Einstieg echt klasse. Bis zur Riffkante habe ich mich leider auch am letzten Tag nicht getraut, obwohl dort immer eine Schildkröte unterwegs ist. Leider habe ich diese also nicht gesehen, auch mit Flossen hatte ich zu großen Respekt vor der Strömung ohne eine erfahrene Begleitung.

Bild: Urlaub Malediven Unterwasserwelt Riff Fische

 
Ohne Schildkröte, aber dafür mit vielen bunten Fischen schnorchelten wir immer unweit vom Strand entfernt. Große Fische, bunte Fische, gestreifte Fische, dicke, dünne und lange Fische, grün und blau schimmernde Fische haben mich beeindruckt. Immer begleitet von dem Schwarm der silbergrauen Fische. Das Korallenriff könnte man beklagen, es gibt nur wenige Stellen mit wirklich bunten und richtig lebenden Korallen. Aber wie gesagt, ich bin da nicht der Profi.
 

Die Tier- und Pflanzenwelt

Im Wasser haben wir wirklich viele verschiedene Fische sehen können, auch sehr viele Rochen, wirklich große… Haie haben wir keinen gesehen, wobei ich sagen muss, dass ich darüber nicht so traurig bin, denn ich weiß nicht, wie ich beim Schnorcheln reagiert hätte. Ja, diese kleinen Haie sollen ungefährlich sein, aber ich bin wirklich nicht böse darüber keine gesehen zu haben.
Wenn wir auf unserer Terrasse saßen, haben wir nichts gehört, es war unglaublich schön. Nichts außer Raben, Wellensittichen, Gekkos und den niedlichsten Weißbrust-Kielrallen der Welt. Eine der Weißbrust-Kielrallen hat sich immer an unserer Terrasse vergnügt und war wirklich erstaunlich zutraulich. Unser kleiner Erwin, am letzten Tag hat er uns dann noch eine Abschiedsgeschenk auf dem Tisch vor unseren Augen hinterlassen, ist flott heruntergesprungen und hinter der Bungalowecke verschwunden. Erwin ist wunderbar.
In der Abenddämmerung flogen immer einige Flughunde von einer Palme auf die andere. Meist sind wir Richtung Bar über den Strand gelaufen, allerdings immer mit unserer Taschenlampe auf den Boden gerichtet, um bloß keine Krebse und Krabben zu ertreten. Selbst bei Tageslicht, muss man aufpassen, da sie einfach überall sind. 🙂

Bild: Meedhupparu Urlaub Malediven Tiere Krabben

 
Auch die Gekkos, in groß und klein und bunt treiben sich auf der gesamten Insel rum. Abends vor allem gern an den Wänden.
Vor allem am Spa tummelten sich die Hühner, Hähne und süßen Küken.
Auch von den Pflanzen her war unsere Insel ein Traum, viele Palmen mit schmackhaften Kokosnüssen, exotische bunte Blumen und wahnsinnig tolle Bäume umrandeten die Wege von unserem Bungalow zu den Bars, den Restaurants und dem Watersports auf unserer Barfußinsel.
 

Ausflüge

Es wird einiges an Ausflügen geboten. In der Lobby gibt es zwei Bereiche mit ausgeschrieben Angeboten. Leider haben wir anfangs nur eine Ecke entdeckt mit Ausflügen wie:

  • Nachtangeln
  • Delfintour
  • Ausflug auf eine Einheimischeninsel
  • Lovers Island (1 Tag Sandbank mit Verpflegung etc.), da war mir das Preis-Leistung-Verhältnis allerdings nicht stimmig

Erst kurz vor Ablauf unserer Zeit auf Meedhupparu entdeckten wir die Zweite Ecke, angeboten vom Watersports, was uns um einiges mehr ansprach:

  • Mantatour
  • Schnorcheln a einem Turtle Point
  • findet Nemo
  • Schnorcheln in einem Korallengarten etc.

Also aufs Schnorcheln*ausgerichtet und preislich echt top. Wirklich schade, dass wir dann nicht mehr genug verbleibende Zeit auf der Insel hatten. Gerade die tollen Ausflüge standen am Tag unserer Abreise oder danach an. Ich hoffe dann jetzt einfach mal auf den nächsten Trip auf die Malediven. 🙂
 

Fazit

Bild: Meedhupparu Paradies Malediven

 
Obwohl das Resort gut gebucht war, was wir zum Essen immer sahen, kamen wir uns vor, als wären wir nur mit sehr wenigen Leuten hier auf dieser 750 x 290 Meter großen Insel. Keine Ahnung, wo die sich alle immer versteckt haben. 😉
Ob AI oder Vollpension ist schwierig, denn bei AI sind die Getränke dabei, bei Vollpension nicht. Andere Kriterien würden mir nicht einfallen. Das Essen an sich, in den Bars ist preislich ok, wir hatten wirklich mit mehr gerechnet, eine große Pizza unter 10 €, Pasta ebenso, also völlig ok. Bei den Suchtmitteln schlagen sie dafür kräftig zu. Am Flughafen in Doha kostet eine Stange Zigaretten um die 16 Dollar, auf Meedhupparu verlangen sie 17 Dollar!! für eine Schachtel.
Um alles zu erzählen und nieder zu schreiben, bräuchte ich wahrscheinlich Tage und mehr als zehn Finger. Für einen Eindruck hoffe ich genügt dies. Eine Reise auf die Malediven sollte man in seinem Leben auf jeden Fall ein mal gemacht haben. Man braucht auch keine Angst haben, dass es mal langweilig wird, das wird es garantiert nicht. Klar ist man etwas eingeschränkt, aber es wird einem dennoch viel angeboten. Allein die An- und Abreise mit dem Wasserflugzeug war unbeschreiblich, die vielen Tiere, die Erholung, die Tiergeräusche, die Luft, der Sand, das Wasser, die Resortmitarbeiter – Urlaub im Paradies.
Gerade für Einsteiger können wir unsere Resortinsel uneingeschränkt empfehlen.
 

In einem Maledivenforum habe ich etwas gelesen von einer Sucht, auf den Malediven zu urlauben. Jetzt weiß ich was gemeint ist und kann es vollkommen nachvollziehen, wir sind infiziert! Das war sicher nicht unser letzter Maledivenurlaub – gibt ja schließlich genügend Inselchen. 🙂

Aber jetzt gibt es noch ein paar Eindrücke in Bildern…

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2 Antworten

  1. Christian Doser sagt:

    Hi Maria,
    danke für den ausführlichen tollen Bericht. Witzigerweise habe ich ihn grad erst endeckt und wir starten Morgen von Bayreuth nach….

    …Meedhupparu.

    Hatte grade nochmal per Google nach Gepäck/Wasserflugzeug gesucht und bin darauf gestoßen. Schnell nochmal Packlisten abgeglichen. Passt 🙂

    Freuen uns jetzt schon wie Bolle.

    LG
    Christian Doser

    • Maria Zenner sagt:

      Hi Christian,
      das freut mich! Mittlerweile müsstet ihr ja sogar scho wieder zurück sein nehme ich an.
      Hofe dir hat es geau so gefallen. )
      LG
      Maria

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